Kieferorthopädie im Zentrum von München – für Erwachsene und Kinder
Die Kieferorthopädie behandelt Fehlstellungen der Zähne und der Kiefer – zum Beispiel schiefe oder eng stehende Zähne, Lücken, einen Überbiss oder einen Kreuzbiss. Je nach Ausgangssituation setzen wir dafür durchsichtige Aligner-Schienen, feste Zahnspangen mit Brackets oder herausnehmbare Zahnspangen ein.
Ein besonderer Vorteil unserer Praxis am Gärtnerplatz: Zahnmedizin und Kieferorthopädie kommen aus einer Hand. Wir beschäftigen uns seit vielen Jahren intensiv mit kieferorthopädischen Behandlungskonzepten. Zusätzliche Wege zu einer separaten Fachpraxis entfallen, und Zahnbehandlung und Zahnkorrektur lassen sich direkt aufeinander abstimmen.
Was behandelt die Kieferorthopädie?
Gerade Zähne sind nicht nur eine Frage der Ästhetik. Fehlstellungen können das Kauen, Beißen und Sprechen beeinträchtigen. Eng stehende oder verschachtelte Zähne lassen sich zudem schwerer reinigen, was das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen erhöhen kann.
Zu den häufigsten Fehlstellungen gehören:
- Engstand: Die Zähne haben im Kiefer zu wenig Platz und stehen gedreht oder überlappend.
- Lücken: Zwischen den Zähnen bestehen sichtbare Abstände.
- Überbiss: Die oberen Frontzähne stehen deutlich vor den unteren.
- Tiefbiss: Die oberen Frontzähne überdecken die unteren sehr stark.
- Kreuzbiss: Einzelne obere Zähne beißen hinter statt vor die unteren.
- Offener Biss: Die Zähne treffen beim Zubeißen in einem Bereich nicht aufeinander.
Unsere Behandlungsmöglichkeiten
Aligner – durchsichtige Zahnschienen
Aligner sind nahezu unsichtbare, herausnehmbare Kunststoffschienen. Grundlage ist ein digitaler Scan Ihrer Zähne, auf dessen Basis die Zahnbewegungen am Computer geplant werden. Für jeden Behandlungsschritt wird eine neue Schiene angefertigt, die die Zähne schrittweise in die geplante Position bewegt. Zum Essen und zur Zahnpflege werden die Schienen herausgenommen. Damit die Behandlung wirkt, müssen sie den größten Teil des Tages getragen werden. Mehr dazu auf unserer Seite zu Alignern.
Feste Zahnspange mit Brackets
Bei der festen Zahnspange werden kleine Halteelemente, die Brackets, auf die Zähne geklebt und über einen Drahtbogen miteinander verbunden. Die feste Zahnspange eignet sich auch für komplexe Zahnbewegungen und ist eines der bewährtesten Verfahren der Kieferorthopädie.
Herausnehmbare Zahnspangen für Kinder
Bei Kindern, deren Kiefer sich noch im Wachstum befinden, können herausnehmbare Zahnspangen das Kieferwachstum lenken und Platz für die bleibenden Zähne schaffen. Mehr dazu unter Kieferorthopädie für Kinder.
Wie läuft eine kieferorthopädische Behandlung ab?
- Beratung und Untersuchung: Im ersten Gespräch untersuchen wir Zähne, Kiefer und Biss und besprechen Ihre Wünsche.
- Diagnostik: Wir nutzen die Verfahren der modernen Zahnmedizin. Je nach Fragestellung erfassen wir Ihre Zähne mit einem digitalen Scanner oder mit klassischen Abdrücken, aus denen Kiefermodelle hergestellt werden. Für manche Diagnosen sind solche Modelle besonders aussagekräftig, weil sich Zahnstellung und Biss daran direkt beurteilen lassen. Je nach Befund kommen Fotos und Röntgenaufnahmen hinzu.
- Behandlungsplan und Kosten: Auf dieser Grundlage erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan und informieren Sie über die zu erwartenden Kosten.
- Aktive Behandlung: Die Zahnspange oder die Aligner bewegen die Zähne schrittweise in die gewünschte Position. In regelmäßigen Kontrollterminen überprüfen wir den Fortschritt.
- Haltephase: Nach der aktiven Behandlung wird das Ergebnis mit einem sogenannten Retainer gesichert.
Kieferorthopädie für Erwachsene
Zähne lassen sich in jedem Alter bewegen. Auch Erwachsene können ihre Zahnstellung deshalb noch korrigieren lassen. Mit Alignern ist eine Behandlung möglich, die im Berufs- und Privatleben kaum auffällt.
Eine kieferorthopädische Korrektur kann auch vor einer zahnärztlichen Versorgung sinnvoll sein – etwa um Platz für ein Implantat oder eine Krone zu schaffen oder gekippte Zähne aufzurichten. Da wir beides in unserer Praxis anbieten, können wir diese Schritte gemeinsam planen.
Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche
Bei Kindern und Jugendlichen befinden sich die Kiefer noch in der Entwicklung. Dieses Wachstum lässt sich bei der Behandlung gezielt nutzen. Ein guter Zeitpunkt für eine erste kieferorthopädische Untersuchung liegt häufig im Grundschulalter, wenn die ersten bleibenden Zähne durchbrechen. In bestimmten Fällen kann auch eine frühere Behandlung sinnvoll sein.
Bei älteren Kindern und Jugendlichen kann je nach Ausgangssituation neben herausnehmbaren Spangen auch eine feste Zahnspange oder eine Aligner-Behandlung infrage kommen.
Nach der Behandlung: das Ergebnis sichern
Nach dem Ende der aktiven Behandlung neigen Zähne dazu, in ihre ursprüngliche Position zurückzuwandern. Um das Ergebnis dauerhaft zu erhalten, setzen wir Retainer ein. Wir bieten beide Varianten an: festsitzende Retainer, also einen dünnen Draht, der unsichtbar auf der Innenseite der Frontzähne befestigt wird, und herausnehmbare Retainer-Schienen, die meist nachts getragen werden. Welche Lösung für Sie sinnvoll ist, besprechen wir individuell mit Ihnen.
Häufige Fragen zur Kieferorthopädie
Ab welchem Alter ist eine Zahnspange sinnvoll?
Eine erste Untersuchung ist häufig im Grundschulalter sinnvoll, wenn die ersten bleibenden Zähne durchbrechen. Wann eine Behandlung tatsächlich beginnen sollte, hängt von der Art der Fehlstellung ab. Eine feste Obergrenze gibt es nicht: Auch im Erwachsenenalter lassen sich Zähne noch korrigieren.
Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung?
Die Dauer hängt von der Ausgangssituation, der gewählten Methode und der Mitarbeit ab. Kleinere Korrekturen können in wenigen Monaten abgeschlossen sein, umfangreichere Behandlungen dauern häufig ein bis zwei Jahre oder länger. Nach der Untersuchung können wir Ihnen eine realistische Einschätzung geben.
Tut eine Zahnspange weh?
Die Behandlung selbst ist in der Regel nicht schmerzhaft. Nach dem Einsetzen einer Zahnspange, nach dem Nachstellen oder beim Wechsel auf eine neue Aligner-Schiene ist ein Druckgefühl an den Zähnen aber normal. Es klingt in der Regel nach wenigen Tagen wieder ab.
Aligner oder feste Zahnspange – was ist besser für mich?
Das hängt von der Art der Fehlstellung und von Ihren persönlichen Wünschen ab. Aligner sind kaum sichtbar und herausnehmbar, erfordern aber Disziplin beim Tragen. Feste Zahnspangen wirken unabhängig von der Mitarbeit und eignen sich auch für komplexe Zahnbewegungen. Welche Methode in Ihrem Fall sinnvoll ist, besprechen wir in der Beratung.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Bei gesetzlich versicherten Kindern und Jugendlichen übernimmt die Krankenkasse die Kosten, wenn die Fehlstellung einen festgelegten Schweregrad erreicht. Der Eigenanteil von 20 Prozent – bei gleichzeitig behandelten Geschwistern 10 Prozent für jedes weitere Kind – wird nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung erstattet. Bei Erwachsenen zahlt die gesetzliche Krankenkasse nur bei schweren Kieferfehlstellungen, die zusätzlich eine kieferchirurgische Behandlung erfordern. Zusatzleistungen wie besonders unauffällige Brackets sind in der Regel privat zu tragen. Bei privat Versicherten richtet sich die Erstattung nach dem jeweiligen Tarif.
Kann ich mit einer Zahnspange normal essen?
Aligner werden zum Essen herausgenommen, sodass Sie grundsätzlich alles essen können. Bei einer festen Zahnspange sollten sehr harte und klebrige Lebensmittel vermieden werden, da sie Brackets lösen können. Wichtig ist in beiden Fällen eine sorgfältige Zahnpflege.
Muss ich für die Kieferorthopädie in eine andere Praxis?
Nein. In unserer Praxis am Gärtnerplatz erhalten Sie Zahnmedizin und Kieferorthopädie aus einer Hand. Zahnärztliche und kieferorthopädische Schritte können wir so direkt aufeinander abstimmen.
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